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Was hat dich persönlich gereizt, die Rolle als CPO (Chief Product Officer) für Großspeicher bei NOVUM engineering zu übernehmen und was macht das Produktportfolio von NOVUM für dich interessant? 

Ich war von der kreativen technischen Fähigkeit des Teams von Beginn an beeindruckt und wusste bereits von der alleinstehenden Kompetenz Novums im Bereich Batterieanalyse. Daher wollte ich Teil dieses einzigartigen und leistungsfähigen Teams sein. Besonders fasziniert hat mich, wie NOVUM komplexe Batterietechnologien mit praxisnahen Lösungen verbindet. Für mich ist das Produktportfolio besonders spannend, weil es nicht nur technologisch sehr weit entwickelt ist, sondern auch echten wirtschaftlichen Mehrwert für Kunden schafft und gleichzeitig die Energiewende aktiv unterstützt.

Was hat dich überrascht oder besonders beeindruckt, als du mit NOVUM das erste Mal in Kontakt getreten bist?

Besonders beeindruckt hat mich das tiefe Know-How in der Batterietechnologie, gepaart mit modernsten Big Data und KI-basierten Analysen, sowie der Ansporn, diese sicherer und nachhaltiger zu machen. Diese Kombination aus Wissen und Fähigkeiten ist meiner Meinung nach derzeit einzigartig. Das hohe Niveau wird bei Novum selbstverständlich gelebt, denn die Methoden werden tatsächlich in Projekten eingesetzt. Ich war außerdem positiv überrascht, wie praxisnah dieses Fachwissen umgesetzt wird. Bei NOVUM geht es nicht um theoretische Innovation allein – jede Analyse, jeder Algorithmus wird so entwickelt, dass Kunden direkt davon profitieren. Dieses Zusammenspiel von Technologie, Praxis und Kundennutzen hebt das Unternehmen ab.

Auf welche Aufgaben bei NOVUM freust du dich besonders?

Spannend finde ich insbesondere die Möglichkeit, Produkte gemeinsam mit Kollegen und Kolleginnen so weiterzuentwickeln, dass sie perfekt in die Prozesse der Kunden passen. Außerdem freue ich mich darauf, die Marktposition von NOVUM auszubauen und Lösungen weiterzuentwickeln, um diese noch breiter im Markt zu verankern. Besonders reizvoll finde ich die Chance, an der Schnittstelle zwischen Produktentwicklung und Marktpositionierung zu arbeiten. Es motiviert mich, gemeinsam mit den Teams innovative Features zu entwickeln, die wirklich den Alltag unserer Kunden erleichtern.

Woran erkennst du ein erfolgreiches Technologieprodukt?

Grundsätzlich kann man Erfolg bei Produkten immer an der Akzeptanz durch die Kunden messen. Im Fall von NOVUM ist der Erfolg daran zu messen, wie sehr unsere Lösungen unsere Kunden bei der Nutzung ihrer Energiespeicherlösungen unterstützen. Ich finde es außerdem wichtig, dass ein Produkt nicht nur einmal verkauft wird, sondern über die Zeit echten Mehrwert stiftet. Also dass Kunden es kontinuierlich nutzen, weiterempfehlen und es in ihre langfristige Strategie integrieren. 

Du hast bereits in verschiedenen Branchen an Produkten gearbeitet. Welche Erfahrungen oder Prinzipien konntest du bisher sammeln und nimmst du mit in das Management bei NOVUM?

Ich habe in unterschiedlichen Branchen und Unternehmensgrößen gearbeitet – vom Mittelstand bis zum Großkonzern. Diese Erfahrungen helfen mir, die Sicht der Kunden und ihre internen Entscheidungswege besser zu verstehen und einzuordnen. Prozesse unterscheiden sich nun einmal stark: Ein Unternehmen mit einigen hundert Mitarbeitenden funktioniert anders als eines mit zehntausenden, und die Anforderungen in der Weißen Ware sind andere als bei Stromspeichern oder in der Luftfahrt.

Dabei habe ich gelernt, dass erfolgreiche Produktentwicklung immer eine Balance aus technischer Exzellenz, Marktverständnis und enger Zusammenarbeit mit den Nutzern braucht. Für NOVUM heißt das, technische Innovationen so zu gestalten, dass sie verständlich, direkt anwendbar und für unsere Kunden ein echter Mehrwert sind.

Worauf kommt es an, wenn man komplexe Technologien wie KI-basiertes Batterie-Monitoring nutzbar und verständlich machen will – für Kunden wie auch für interne Teams?

Speichertechnologie und KI sind noch relativ junge Technologien, die von unseren Kunden nur zum Teil intern mit der entsprechenden Fachexpertise abgedeckt werden. Im Management unserer Kunden ist kaum Erfahrung, aber dafür zum Teil überzogene Erwartungshaltung zu diesen Themen zu finden. Sie sind also besonders erklärungsbedürftig. Es geht bei unseren Kunden primär darum, ihnen ihren Mehrwert durch die Produkte von NOVUM klar zu benennen und die Fähigkeiten der Produkte hierfür zu „beweisen“.
Auf der anderen Seite sind auch die Bedürfnisse der Kunden, also ihre Erwartungen an Produkte und auch rechtliche Rahmenbedingungen noch nicht in Stein gemeißelt und daher ist es auch wesentlich, diese kontinuierlich in die Produkte einfließen zu lassen. Entscheidend ist, dass sowohl Kunden als auch interne Teams die Technologie nicht nur verstehen, sondern Vertrauen darin gewinnen. Das gelingt durch transparente Kommunikation, praxisnahe Beispiele und messbare Ergebnisse.

Was hat dich in deiner ersten Zeit bei NOVUM besonders beeindruckt, technisch und zwischenmenschlich?

Besonders beeindruckt hat mich, wie eng die Teams zusammenarbeiten und wie schnell jeder ein Teil dieses Teams werden kann. Die offene und hilfsbereite Unternehmenskultur macht den Einstieg leicht. Die technische Kompetenz kannte ich bereits. Beeindruckend ist auch die Selbstverständlichkeit, mit der Wissen geteilt wird und jede Meinung zählt.

Neben einem tiefen Blick auf NOVUMs Produkte, wirst du auch im Bereich der Speicherberatung und ‑qualifizierung aktiv werden und unsere Kunden unterstützen, eine geeignete Auswahl zu treffen. Was bringst du in diesem Bereich für unsere Kunden mit?

Nachdem ich selbst die Kundenseite technisch leiten durfte, kann ich hier auch persönliche Erfahrungen mit einbringen und auch auf Fehler, aus denen ich lernen durfte, hinweisen. Diese Erfahrungen helfen mir heute, die Perspektive der Kunden einzunehmen und zu verstehen, welche Fragen sie sich stellen und wo sie möglicherweise Stolpersteine übersehen. Das ist ein großer Vorteil, weil ich nicht nur aus Produktsicht argumentiere, sondern wirklich aus Kundensicht beraten kann. Ich kann dabei praxisnahe Empfehlungen geben, die direkt aus realen Anwendungsfällen stammen und so die Risiken für Kunden minimieren.

Du lebst bei München, NOVUM sitzt in Dresden. Wie gelingt es dir, zwischen beiden Städten und zwischen Beruflichem und Privatem eine gute Balance zu finden?

Im Auto.  Tatsächlich nutze ich die Fahrten oft, um Gedanken zu ordnen. Des Weiteren bietet eine Autofahrt auch die Gelegenheit, viele Themen telefonisch zu besprechen, da man weitestgehend ungestört sprechen kann und hier Fahrersitz und Bürostuhl keinen Unterschied machen.

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