Was treibt Sonnenschmied im Bereich Energiesysteme an, gibt es ein Projekt oder eine Erfahrung, die Ihre Arbeit besonders geprägt hat?
Wir haben in der Vergangenheit viele PV-Projekte für die Industrie realisiert. Immer deutlicher wird dabei, dass komplexe Anlagen, sei es durch die Anforderungen der Auftraggebenden oder durch zunehmend anspruchsvolle Regularien, genau unsere Kernkompetenz sind. Für diesen Anspruch und den Willen, auch schwierige Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien erfolgreich umzusetzen, steht das Team der Sonnenschmied Gruppe.
Welche Anforderungen stellen Sie an die Überwachung und Auswertung Ihrer Speicherlösungen im laufenden Betrieb?
Wir als Errichter der Anlagen haben einen sehr hohen Qualitätsanspruch. Uns geht es nicht nur um den Verkauf, sondern auch darum, langfristig die Zufriedenheit unserer Kunden sicherzustellen und produktive sowie effiziente Anlagen zu gewährleisten. Dafür ist es unerlässlich, die Systeme kontinuierlich zu überwachen und die relevanten Parameter regelmäßig auszuwerten.
Was war Ihnen bei der Auswahl eines Partners für Batteriediagnostik besonders wichtig und wie kam es zur Zusammenarbeit mit NOVUM?
Bei der Auswahl des Partners ist uns in erster Linie wichtig, dass das Unternehmen ein technisches Know-how mitbringt, das wir auch unseren Kunden als Mehrwert weitergeben können. Zudem ist es uns mindestens genauso wichtig, dass die Firmenphilosophie zu uns passt und unser Partner ebenso dafür brennt, gut funktionierende Systeme auf dem Markt zu etablieren und zu überwachen. Wir haben NOVUM erstmals auf einem Energie-Forum kennengelernt und waren sehr begeistert vom tiefen Verständnis auf elektrochemischer Zellebene sowie vom umfassenden Fachwissen über die Speichersysteme des letzten Jahrzehnts. Darüber hinaus zeigt NOVUM bei technischen Anfragen eine beeindruckende Agilität. Besonders überzeugt hat uns das lösungsorientierte Handeln, das auch unsere eigene Philosophie widerspiegelt.
Welche NOVUM-Lösungen setzen Sie aktuell ein und wie ergänzen Sie Ihre eigenen Systeme und Arbeitsweisen?
Wir arbeiten generell sehr eng mit NOVUM zusammen, um aktuelle Markttrends und Speicherhersteller bewerten zu können. Für eines unserer Projekte, das 2025 realisiert wird, setzen wir nun erstmals eine Überwachung unserer Speichersysteme ein (40 MWh).
Welche Erkenntnisse konnten Sie bislang aus der Zusammenarbeit gewinnen, etwa in Bezug auf die gemeinsame Arbeit zum Aufbau eines Monitorings?
Die Zusammenarbeit mit NOVUM ist sehr angenehm – jederzeit partnerschaftlich und auf Augenhöhe. Gemeinsame Projekte werden schnell und effizient umgesetzt. Bei offenen Fragestellungen unterstützen wir uns gegenseitig, sodass zeitnah tragfähige Lösungsansätze entstehen.
Welche Veränderungen oder Verbesserungen haben Sie durch das Monitoring und Consulting von NOVUM wahrgenommen und was würden Sie sich weiterhin wünschen
Das werden wir in Zukunft sehen, wenn das Monitoring läuft und wir erste Erfahrungen damit sammeln konnten.
Wie erleben Sie den Austausch mit NOVUM, sowohl technisch als auch auf menschlicher Ebene?
Der Austausch mit NOVUM verläuft stets schnell, unkompliziert und partnerschaftlich. Besonders überzeugt uns das hohe technische Verständnis und die ausgeprägte Kompetenz des Teams.
Wenn Sie auf die bisherigen Projekte zurückblicken: Wo hakt es im Projektablauf? Stichwort: Lieferanten, Bürokratie und Netzbetreiber.
Es gibt genügend Projekte, die zu einer Netzstabilisierung beitragen könnten, jedoch werden diese aktuell wesentlich durch Bürokratie und Netzbetreiber ausgebremst. Unsere Lieferanten tun alles dafür, Projekte kurzfristig realisieren zu können – wie wir 2025 mit einer Projekterweiterung von 50 MWp und 40 MWh innerhalb von nur zwei Monaten hardwareseitig unter Beweis stellen konnten. Nun hängt es jedoch an den genannten Stellen, das System tatsächlich ans Netz zu bringen.
Wohin entwickelt sich das Thema Batteriespeicher aus Ihrer Sicht und welche Rolle spielen dabei verlässliche Diagnosen, wie NOVUM sie anbietet?
Batteriespeicher sind das Mittel, um die erneuerbaren Energien nach vorn zu bringen und sowohl Effektivität als auch Effizienz zu schaffen. Aus meiner Sicht führt kein Weg an Speichern vorbei, das zeigt auch die wirtschaftliche Entwicklung ganz klar und zwar ohne dass hier Subventionen notwendig wären. Durch den immer größer werdenden Markt ist eine Überwachung dieser Systeme enorm wichtig, da diese zukünftig unseren Energiehaushalt sichern – und zwar in jeder Phase des Lebenszyklus eines Speichersystems.





